Donnerstag, 29. Juni 2017

Aysenputtel (allein) in New York : Tag 7 - Aysenputtel allein in Philadelphia


Am 7.Tag, am 28.6., war ein wichtiger Nationalfeiertag in den USA.

"Der Memorial Day (übersetzt Gedenktag) ist ein US-amerikanischer Feiertag, der jedes Jahr am letzten Montag im Mai zu Ehren der im Krieg für das Vaterland Gefallenen begangen wird." (Quelle: Wikipedia)

Deswegen waren die U-Bahnen und Straßen um 6 Uhr morgens noch ziemlich leer.
Ja, schon um 6 Uhr morgens war ich auf den Beinen und unterwegs! (Und wieder ganz alleine) Um 7 Uhr sollte nämlich unser Reisebuss losfahren, nach Philadelphia. Heute war ein Tagesausflug angesagt, den ich auch bereits in Deutschland vorgebucht hatte.

In der U-Bahn, unterwegs nach Uptown, waren nur vereinzelt Menschen, wovon einige noch nicht so ganz wach waren. Laa-leee-luuu.... Nur die Frau in der U-Bahn schaut zuuu... Hach, sie sind so friedlich, wenn sie schlafen, die Amis :)

Ich habe wahrscheinlich das erste und letzte Mal die menschenüberfülltesten Ecken von NY so leer gesehen. Der Anblick hatte schon was von einem gruseligen Sience Fiction Film. Spooky!



Hier unten die Times Square, links auf dem Bild die berühmte rote Treppe. Völlig leer!  Nur vereinzelt ein paar Gestalten... Von wegen "the city that never sleeps", pah!


Schließlich fand ich meinen Treffpunkt zum Bus. Internet und Google Maps, i ♥ you!!




Um 7:15 Machten wir uns auf dem Weg nach Philadelphia und warfen noch einen Blick auf die Skyline...



In Philadelphia angekommen, ging es auch sofort mit Historischem los. Independence National Historical Park und die berühmte Liberty Bell.

Für die, die es interessiert:

"Liberty Bell (englisch für Freiheitsglocke) ist der Name der Glocke, die geläutet wurde, als die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung in Philadelphia am 8. Juli 1776 zum ersten Mal auf dem Independence Square (Unabhängigkeitsplatz) in der Öffentlichkeit verlesen wurde.

Die Glocke wurde anlässlich der Fünfzigjahrfeier der Charta über die Religionsfreiheit Pennsylvanias 1752 in London von Whitechapel Bell Foundry gegossen und 1753 im State House (heute Independence Hall) aufgehängt. Noch bevor sie aufgehängt wurde, entdeckte man in ihr einen Riss, woraufhin sie von zwei Handwerkern aus Philadelphia, John Stow und John Pass, neu gegossen wurde.
Die Glocke trägt die Inschrift: Proclaim Liberty throughout all the land unto all the inhabitants thereof („Verkünde Freiheit im ganzen Land für alle seine Bewohner“; vgl. Lev 25,10 EU).
Das Besondere an der Glocke ist ein Riss im Klangkörper, der über mehr als die halbe Höhe der Glocke führt und sie funktionsunfähig macht. Wann genau dieser Sprung entstanden ist, ist bis heute unklar, so wie viele Geschichten um die Glocke nur unzureichend belegt und eher anekdotisch sind. Es ist nur bekannt, dass er zwischen den Jahren 1817 und 1846 entstand. Einem historisch umstrittenen Bericht zufolge soll die Glocke im Jahr 1846 zum Geburtstag von George Washington das letzte Mal geschlagen haben, wobei sich der Riss irreparabel vergrößert haben soll.
Heute hängt die Glocke im Liberty Bell Pavillon, das zum Independence National Historical Park von Philadelphia gehört, und gilt immer noch als ein wichtiges amerikanische Symbol von Freiheit und Demokratie. Der Eintritt in den Pavillon ist frei. Die Geschichte der Glocke liegt übersetzt in mehreren Sprachen vor, darunter auch auf Deutsch.
Die Liberty Bell gehört als Teil der Independence Hall zum Weltkulturerbe der UNESCO." (Quelle: Wikipedia)




Der damalige Kongress, bevor es nach Washington DC. ging...
Hier nahm auch George Washington seinen Amtsschwur ab.

Dann haben wir die älteste Straße Philadelphias besucht. Fand ich sehr schön und interessant. Es erinnerte mich stark an Holland.








Danach fuhren wir zum Betsy Ross House. Eine wichtige Persönlichkeit in den USA, denn sie gilt als die Frau, die die erste amerikanische Flagge genäht haben soll. Ob es zu 100% stimmt, weiß man nicht so genau, aber die Geschichte erzählt man sich da und es kommt natürlich auch gut bei den Touris an. Vielleicht stimmt sie ja...



Nach einer "kleinen" Stärkung ging es weiter...






...und zwar in Richtung "Museum of Art", zu den berühmten Rocky Steps.
Hier in Philly gibt es übrigens auch ein China Town, wie in NY (Foto oben rechts)


Kurz bevor wir am Museum ankamen, wurden wir im Bus gut darauf eingestimmt.
Ach, die spinnen doch, die Amis!:)
Seht selbst:

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So, und datt hatten se getz davon! Was macht Aysenputtel, nach dem sie diese Rocky-Musik gehört hat? Na?

Genau!

Macht Platz, ich bin Touri!






* mit slow motion stimme*   "Aaaaadriaaaaaaaaaaaan!!!!!!

Ok, ich kam mir für einen klitzekleinen Moment vor wie ein Box Champion im Schwergewicht. Wobei... Das mit dem Schwergewicht schon etwas länger anhält *hüstel*







Jaaa, die Rocky Statue gibt es wirklich! Aber da kann man nicht mal eben ein Foto mit ihm machen. Dafür muss man mind. 10 Minuten in der Schlange anstehen. Darauf konnte ich gut verzichten und machte eben ein Foto von der Statue,  aus der unmittelbaren Nähe.


Danach fuhren wir weiter nach Lancaster. Also nochmal eine Stunde weiter. Insgesamt 3 Stunden von NY entfernt.
Lancaster /Pennsylvania... Da , wo die meisten  Amishen wohnen.


"...und auf der rechten Seite sehen sie: Grün. Soweit das Auge reicht."


Ein Amish fuhr uns mit seiner Pferdekustche durch die Gegend. Das gehörte zum Touristen-Programm.



Er fuhr uns durch seine Wohngegend, seine Frau bot uns selbstgebackene Kekse an. Natürlich gegen Geld.



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Ich hatte gehofft, dass wir mehr aus dem Leben der Amishen erfahren würden, wie sie leben, wie es in ihren Häusern aussieht z.B, aber mehr als eine Kutschfahrt mit einem von ihnen und währenddessen ein bisschen Small Talk gab es nicht. Ich saß direkt vorne neben ihm und wir unterhielten uns ein wenig, auch in Deutsch. Denn sie kommen ja urpsrünglich aus Süddeutschland und der Schweiz. Untereinander sprechen sie Pennsylvaniadeutsch, was kaum verständlich für uns ist. Er konnte auch nur sehr wenig deutsch.

 Und dann fuhren wir wieder zurück zum Buss. Der Amish bekam von jedem ein paar Dollar zugesteckt und hatte seinen Touri-Dienst erwiesen. So ganz wie im 17.Jahrhundert leben ist wohl nicht drin, auch für die Amischen nicht. Alles nur wegen diesem verfluchten Kapitalismus, ey!;)

Ein ausgiebiges Päuschen gab es dann schließlich in diesem Dorf, der wohl eher für die Touris ausgelegt war. Kam mir schon wie auf einer Butterfahrt vor, wo man nur in irgendwelche Einkaufsorte abgeschoben wurde.

Gegen späten Nachmittag fuhren wir dann wieder zurück... Goodbye Lancaster, goodbye Philadelphia!



Hellooo New York! How are yoouuuu?



Welcome to New York!


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Demnächst:  Tag 8

- Big Bus City Tour durch New York (u.a. durch Harlem)
-Spaziergang am Guggenheim und am MET vorbei
-Eine Kutschfahrt durch den Central Park

See ya , guys!


Kommentare:

  1. Ein schöner, ausführlicher Reisebericht! (Ich meine damit auch die älteren Posts) Die Sache mit dem leeren Times Square fand ich besonders interessant.
    In die USA würde ich auch gerne mal reisen!

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    1. Danke. Es ist definitiv eine Reise wert!

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