Samstag, 25. Mai 2013

Die Sache mit den 2 Geburtstagen bei den Türken...

..ist  wirklich kreesi.

Wusstet ihr, dass sehr viele Türken  2 Geburtstage haben? Das heißt, 1. der richtige Geburstag und 2. der, der im Pass/Ausweis  eingetragen ist.

Ich habe auch zwei.
Mein richtiger ist (wie ihr letztens hier erfahren konntet) der 28.April, aber in meinem Ausweis steht 3. Juni.

Die Erklärung dafür ist einfach und zugleich kurios :  Verspätete Registrierung.

Früher in den Dörfern , mussten die Eltern /Großeltern in die meist entfernte Stadt fahren -falls sie eine Gelegenheit fanden- , um das neugeborene Kind anzumelden (gab ja auch fast nur Hausgeburten). Das haben die meisten aber leider nicht immer pünktlich geschafft, und da man bei einer Verspätung  Strafe zahlen musste, haben sie einfach ein naheliegendes Datum angegeben. Die Geburtstage wurden damals eh nicht so wichtig genommen und das Ganze wurde auch von den Behörden wohl nicht so eng gesehen. So wurde eben jenes Datum eingetragen, was an dem Tag von den Angehörigen angegeben wurde. Manche Kinder wurden sogar Jahre später oder gar nicht  gemeldet. (Hätte mein Vater nicht noch ein paar Jährchen warten können? Dann wäre ich jetzt offiziell ein paar Jahre jünger...Mist!)
Es kam sogar vor, dass wenn ein Baby gestorben war,  seine Papiere einfach von dem Nächstgeborenen übernommen wurden, um der Bürokratie zu entgehen. Traurig aber wahr.
Dazu  gibt es wirklich die unglaublichsten Geschichten.

Meine Eltern wissen z.B. ihre richtigen Geburtstage nicht. Meine Mutter erzählte mir, wenn sie ihre Mutter danach gefragt hat, habe sie immer gesagt: "Ach Kind, ich weiß es nicht mehr so genau. Auf jedenfall war es Traubenerntezeit"
Bei meinem Vater war es die "Umgrabezeit der Mohnfelder".
Die Älteren bei uns im Dorf wissen also zumindest die Jahreszeit, in dem sie geboren wurden. Immerhin.

Ich bin froh, dass ich wenigstens meinen echten Namen im Ausweis habe. Denn es gab auch mal einen Großvater, der die Anmeldung übernahm und in die Stadt fuhr (weil die Großväter ja Familienoberhäupter und für solche wichtigen Dinge privilegiert waren), bei der Registrierung den Namen des Kindes vergaß...es gab ja so viele von den Blagen zu Hause. So gab er irgendeinen Namen an, usw... schon seltsam.

Und  MEIN echter Geburtstag  wird immer mit Freunden und Verwandten gefeiert. An den 'gefakten' Geburtstag denken dann freundlicherweise immer mein Autohändler und meine Bank.
Der Autohändler ruft sogar jedesmal an. Ich  tue bin dann immer sehr gerührt.
Neues Auto kauf ich bei dem aber trotzdem nie wieder, der braucht sich gar nicht so anschleimen.. Dieser Halsabschneider.




Edit: Habe hier noch einen sehr interessanten  Artikel zu diesem Thema gelesen. Dort steht auch, warum bei den meisten, älteren Türken im Ausweis der 1.1. als Geburtsdatum steht.

Kommentare:

  1. Es gibt noch ganz andere Geschichten. Meine Mutter z.B. wurde einige Jahre älter gemacht, um sie von der Schulpflicht zu befreien. So konnte sie im Haushalt mithelfen. Mein Vater jedoch wurde einige Jahre jünger eingetragen, um ihn möglichst spät zur Militär zu schicken. So konnte er länger auf dem Acker arbeiten. Dies wurde natürlich später bei der Rente problematisch. Er musste dann einige Jahre länger arbeiten. Aber hinter jeder Geschichte steckt eine weitere Geschichte und oftmals sind diese traurig. Liebe Grüße neziha

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    1. Ich schrieb ja bereits, es gibt so viele Geschichten zu diesem Thema. Danke , dass Du auch eine dazu beigetragen hast Neziha.
      Stimmt, dass mit den Söhnen, die jünger eingetragen wurden, damit sie nicht so jung zum Militär müssen, hab ich auch schon mal gehört.

      Aber das mit deiner Mutter...wann und wie ging DAS denn? Sie musste ja irgendwann mal in die Schule, oder? hab ich nicht so ganz verstanden...

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    2. Hallo Ayse, sorry für die verspätete Antwort. Also laut Erzählungen meiner Mutter, die in sehr ärmlichen Verhältnissen groß geworden ist, musste sie zuerst auch in die Schule. Da ihre Eltern jedoch zu arm waren, keine Stifte, Hefte, Bücher, Kleidung usw. kaufen konnten,sollte meine Mutter sich in der Schule taub anstellen, in der Hoffnung, dass sie nicht mehr zur Schule gehen muss. Die Rechnung ging jedoch nicht auf. Der Dorflehrer bemerkte dies sehr schnell. Also mussten sich meine Großeltern etwas Neues einfallen lassen. So kamen sie auf die Idee das Kind um ein paar Jahre älter eintragen zu lassen. Dies ist ihnen wohl auch gelungen. Keine Ahnung, wie die das geschafft haben. Im Dorf gab es nur ein Lehrer, ein Raum und eine Klasse, in der die Schüler des ganzen Dorfes unterrichtet wurden. Es bestand nur die Grundschulpflicht, also bis zur 4. Klasse. Wer also wohl zu alt war für die 4. Klasse wurde von der Schulpflicht befreit.Bei einem Lehrer und so vielen Schüler kann ich das verstehen. Und mit der genialen Idee meiner Großeltern war meine Mutter zu alt für die Schule. Somit musste sie auch nicht mehr zur Schule. Meine Mutter hat, soweit sie sich noch erinnern kann weniger als einen Monat die Schule besucht. Das Lesen und Schreiben hat sie in Deutschland mit Hilfe von Kursen für Analphabeten sich angeeignet. Liebe Grüße

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  2. Das ist echt ne krasse Nummer. Wie kann man denn vergessen wann sein Kind geboren ist? Gabs denn noch keine Kalender zu der Zeit deiner Großeltern? Oder lebte man da zeitlos?
    Ich verstehe allerdings die zwei Daten in Bezug auf Strafgebüren, wenn man sein Kind zu spät anmeldet. Da hätte ich auch keine Lust drauf. Sieht man mal, dass Strafen gar nicht immer mal zu was führen, außer zu noch mehr durcheinander.

    Viele, liebe Grüße,
    N.

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    1. Ich weiß auch nicht. Anscheinend nicht. Analphabetismus ist schon ne fiese Sache...


      In unserem Dorf gab es früher wohl auch z.B. andere Wochentagsnamen, also nicht Montag, Dienstag usw., sondern die Wochentage hatten alle andere Namen.
      Z.B.: Simav Pazari=Der Bazar von Simav (die naheliegende Kleinstadt und sein wöchentlicher Bazar), Demirci Pazari (Der Bazar von Demirci, auch eine naheliegende Kleinstadt) Avdan (der alte Name für Sonntag) Avdan ertesi (Der Tag nach Avdan) ....usw. :)
      Und nein, meine Großmutter wäre jetzt nicht 532 Jahre alt gewesen, wenn sie noch leben würde!:)

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    2. Das find ich allerdings sehr charmant, mit den anderen Wochentagsnamen. Gefällt mir, weil individuell. Schade, dass sich sowas im Laufe der Zeit verliert.

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  3. In Jugoslawien war das auch so.
    Was sollst du auch machen, wenn Du da irgendwo im Dörflein sitzt und nicht weg kommst?
    Aber den vergesslichen Großvater finde ich schon ein bißchen zum Lachen.

    Bei der Mutter von Neziha kann ich mir vorstellen, dass sie geboren wurde, als die Schulpflicht eingeführt wurde. Vielleicht ist sie so aus dem Raster gefallen.

    Jetzt geh ich mal den Link lesen ;)

    (Den Bier-Werbespruch versteh ich auch gar nicht, den Du da morgens lesen musst...)

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    1. In Jugoslawien auch? Hm, kann mal mal sehen. Ich glaube früher war es in vielen Ländern so.

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  4. Das ist mir in der Praxis von meinem Papa aufgefallen (wenn ich ausgeholfen habe), dass bei (älteren) türkischen Patienten so oft der 1.1. als Geburtsdatum eingetragen war und ich hab oft gegrübelt, warum das so ist (dass es irgendwie nicht der "richtige" sein konnte, den Verdacht hatte ich schon lange). Ich habe einen Bekannten, dessen Geburtsdatum auch um einen Tag verschubst wurde, und zwar von der Hebamme. Ging um noch einen Monat Dings, wie heißt das, Erziehungsgeld? Oder Elterngeld? Ich hab Mund und Nase aufgesperrt, als der das erzählte...und in der Generation meiner Tochter ist es schick, auch den Tag, für den man "ausgerechnet" war, zu kennen und ob man "zu früh" oder "zu spät" war. Tz...

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    1. A-haaa...wegen dem Erziehungsgeld also, auch nicht schlecht:)

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  5. Gehört habe ich davon auch schonmal, aber ich konnte es nicht so richtig glauben. Im Bürokraten-Deutschland ist das einfach nicht vorstellbar....
    Liebste Grüße, Susann

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    1. Heutzutage ist es nirgendwo mehr vorstellbar, sogar in der Türkei.

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  6. Mein (türkischer) erster Freund hat auch am 1.1. Geburtstag, dabei sind weder seine Eltern Analphabeten noch ist er besonders alt, ich glaube, um die 50 inzwischen (das ist sooo lange her mit uns..). Die Familie hat sehr ländlich gewohnt, der Vater war wohl schon in Deutschland zum Arbeiten und kam nur einmal im Jahr zu Besuch - woran genau es aber lag, dass der 1.1. eingetragen wurde, weiß ich nicht.. nur, dass er immer darauf bestanden hat, das sei sein Geburtstag und außerdem käme die Familie aus Izmir (was nicht stimmt, das hat mir seine Mutter erzählt, durfte er aber nicht wissen, dass ich das wusste). Er hat sich wohl geschämt dafür, was ich nicht verstehe.. er kann doch nichts dafür - und seine Mutter ist eine der klügsten und liebenswertesten Frauen, die ich je kennengelernt habe. Aber wenn es ihn glücklich macht, zu denken, wir alle glauben das, bitteschön.. ;-)

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    1. Du hattest mal einen türkischen Freund? Interessant:)
      Das mit dem "ich komme aus Izmir" kenne ich auch! Eine Freundin von mir hat damals als junges Mädchen auch immer erzählt, wenn sie einen Jungen kennengelernt hatte, dass sie aus Izmir kommt. Wir kamen eigentlich aus dem selben Dorf, aber sie hat sich wohl immer geschämt , aus dem Dorf zu kommen. Tss. Hab ich nie verstanden...

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    2. Ja, wir hätten sogar fast geheiratet.. wäre aber nicht gutgegangen mit uns.. aber wir hatten jahrelang noch guten Kontakt, bis ich nach Norddeutschland gezogen bin.

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  7. Was für unglaubliche Geschichten. Sowas kann man sich als bürokratisierter Deutscher, bei dem immer alles per Fristen und Bestimmungen geregelt ist, gar nicht vorstellen!
    Ich wünsche dir ein zauberhaftes Wochenende,
    nickel

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    1. Nee, heutzutage sowieso nicht mehr. Auch in der Türkei nicht.

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  8. Ja, Geschichten scheint es viele zu geben in Sachen türkische Geburtstage! :)
    In der Oberschule erzählte mal ein Lehrer, er hätte zwei Zwillingsbrüder in der Klasse gehabt, die drei oder vier Tage voneinander entfernt Geburtstag hatten. Muß eine sehr schwere und langwierige Geburt gewesen sein... die arme Mutter.

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  9. Witzig. Das wusste ich gar nicht. Wobei die Idee mit den zwei Geburtstagen was hat. *g* Ich werde auch zwei Geburtstage haben. Den regulären und dann den, an dem der Knoten endgültig platzt. Mal sehen, wann das ist. ;)

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  10. Meine Schwiegeroma schwört Stein und Bein, dass der Bruder meines Schwiegervaters einen Tag eher geboren wurde, und ihr Mann nur auf dem Weg in die Stadt (in Rumänien) zu viel gesoffen hat und deswegen zu spät ankam, so dass er erst einen Tag später eingetragen werden konnte.
    Meine Kollegin sollte eigentlich Brigitte heißen (damals, in Bayern), doch ihr Opa der den Namen nicht gut fand und zum Eintragen ins Standesamt geschickt wurde ließ seine Enkelin kurzerhand auf Birgit eintragen.
    Deshalb werde ich, wenn ich irgendwann mal Kinder krieg, höchstselbst die Eintragung vornehmen. Vom Kreissaal ins Amtszimmer, wenns sein muss.

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  11. Bei uns im Betrieb arbeiten sehr viele ältere, türkische Mitarbeiter. Auch sie sind fast alle am 01.01. geboren oder es ist der 30.06. :-)

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  12. Ich habe zwei türkischstämmige Kollegen, die jeweils zwei Geburtstage haben. Die sind in den Fünfzigerjahren in Istanbul geboren, also gar nicht so sehr ländlich :-) Im Grunde sind Geburtstage (abgesehen von den Geschenken) ja auch nur wichtig, wenn sie irgendwelche Folgen haben, Schulpflicht, Wehrdienst, Kindergeld und Rente, zB. Als ich ein Kind war, feierte man noch Namenstag, mindestens so heftig wie Geburtstag. Kennt das noch wer außer mir?

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    1. Namenstage feiern..... das gibt's glaub ich wirklich noch kaum, oder? In meiner Kindheit feierten das meine deutschen Freundinnen immer, in den letzten Jahren kriege ich das kaum noch mit. Aber ich find's persönlich auch irgendwie unnötig.

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  13. Anonym 2-1-2014
    Habe per Zufall diese Seite geöffnet, weil ich nach dem Phänomen der türk. Geburt am 1.1. gesucht habe.
    Die Erklärungen, auch die der Schreiber im blog, stellen sich mir als orientalisches Märchenbuch dar.
    Wiederum hat sich mir etwas bestätigt: Deutschland soll abgezockt (betrogen) werden, und wenn es beim
    Kindergeld ist. Und das alles durch listige Analphabeten, die hier massenweise ausgefuchste Berater in
    bestimmten Kreisen haben.
    Deutschland schafft sich selbst ab!

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    1. Och, armes Deutschland...da kommen einem ja die Tränen. Und wer ist wieder Schuld daran? Wieder mal diese hinterhältigen, fiesen Türken. Alle Deutschen sind ja so ehrlich und korrekt, belügen und betrügen nie, nur die ollen Türken...schlimm ist das!

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    2. Warum nennt man in ganz Europa seit mehr als 300 Jahren fingierte Sachverhalte " die Sache ist getürkt"? Weshalb gibt es in türkischen Recht heute noch die Möglichkeit der nachträglichen Alterskorrektur durch einheimische Gerichte, die gerne genutzt werden, früher an die Rente zu kommem? Da reicht es aus, wenn der Dorfälteste bezeugt, im dem Jahr sind die Störche besonders tief geflogen oder die gesamte Baumwolle ist durch starke Fröste ausgefallen und ermittelt daraus das Jahr.

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    3. Uns reichen die deutschen Betrüger, wir brauchen keinen Zuzug von außerhalb

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    4. Frage: "Warum nennt man in ganz Europa seit mehr als 300 Jahren fingierte Sachverhalte " die Sache ist getürkt"?

      Antwort:

      Der Deutsche führt niemanden hinters Licht. Der Türke schon. Warum sonst gäbe es die Redewendung: "Das ist getürkt"? Nun gut, die politisch korrekt schreibende Zunft vermeidet die diskriminierende Floskel, aber im Alltag begegnet man ihr nach wie vor.

      Und wer ist schuld daran? Ein sächsischer Adeliger, der im 18. Jahrhundert ganz Europa mit einem Schachautomaten getäuscht hat.

      Der Dichter und Hofrat, Baron Wolfgang von Kempelen (1734 - 1804), gilt bis heute als bedeutender Erfinder von "Rokoko-Hightech-Maschinen". Dazu gehört auch der erste Schachautomat der westlichen Welt, den er 1769 am Wiener Hof der Öffentlichkeit präsentierte. Er nannte seine "denkende" Maschine "den Türken". Denn vor der unförmigen Kiste mit dem Schachbrett saß eine lebensgroße, prunkvoll osmanisch gekleidete Puppe.

      Das Geheimnis seiner Maschine, behauptete von Kempelen, liege allein in der komplexen Zahnrad-Mechanik im Inneren der Kiste. Die Schnelligkeit, mit der der mechanische "Türke" fast jeden Schachspieler seiner Zeit schlug, ließen an dieser Erklärung zweifeln. Jeder Schach-Profi oder Computerexperte der heutigen Zeit würde diese Zweifel bestätigen. Es muss also getrickst worden sein. Die Überlieferung berichtet denn auch, dass sich ein Mensch im Gehäuse der Maschine versteckte. Über eine mechanische Steuerung konnte er seine Schachfiguren mit dem Arm der "Türken-Puppe" bewegen. Den Spielstand übersah er, indem er in geschickt angeordnete Spiegel blickte, wie sie auch von Zauberkünstlern verwendet werden.

      Der erste Käufer des "Schach-Türken" war Friedrich der Große, der Preußenkönig soll den Schwindel bald bemerkt haben. Im Volk verbreitete sich die Wahrheit über den Schach-Türken nur langsam, weil verschiedene Schachmeister gegen den Automaten antraten und mit öffentlichen Vorführungen die Legende von der denkenden Maschine am Leben hielten.

      Baron von Kempelen hatte das Geheimnis seines Automaten mit ins Grab genommen. Die Menschen seiner Zeit vertrauten dem "Schach-Türken", war doch der Glaube an die Allmacht der Technik im 18. und 19. Jahrhundert grenzenlos. Entsprechend tief saß später die Enttäuschung über die Vorspiegelung falscher Tatsachen: Jener Schachautomat war nur getürkt.

      (Quelle: private hompage www.schachmania.de: Die ersten Schachautomaten; Definition des Begriffes "Türke" im Lexikon der Informatik und Datenverarbeitung)

      Und um der Vollständigkeit genüge zu tun, hier noch die Quelle der Quelle:
      BS Scouts Community, Quiz-Ecke; www.bs-scouts.de/phpBB2/printview.php?t=709&start=200

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    5. Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Charakterstärke ist keine Frage der Nationalität.
      Es ist eine Frage des MENSCH seins. Es gibt den Türken, der in der Türkei oder Deutschland (oder sonstwo) lebt und betrügt, genauso wie den Deutschen, der in Deutschland, in der Türkei , in der Schweiz, in Kanada oder sonstwo lebt und betrügt.

      Genauso wie es den ehrlichen u. ehrenvollen Türken und den ehrlichen u. ehrenvollen Deutschen (oder Italiener, Spanier, Argentiner) gibt.

      Punkt.

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