Dienstag, 23. Oktober 2012

Das islamische Opferfest...oder "Lauf Forrest lauuuff!"


Da ich auch die nächsten 2-3 Tage  kaum Zeit haben werde zu posten,  und da am Donnerstag das 4 tägige Opferfest beginnt, wollte ich (bevor es endlich mit den "Hochzeitsgeschichten" losgeht) noch einen Beitrag dazu loswerden.

Jedes Jahr geht es sehr blutig her, in der  Islam-Welt.  Am Opferfest wird sich den Wolf -äh- Lamm geopfert. Oder auch gerne mal Rind, oder Schaf (in den arabischen Ländern auch Kamele).

Der Hintergrund ist folgender (ich kopiere einfach mal aus'm Internet, ist einfacher. Zumal ich nun nicht gerade ein Spezialist bin, was religiöse Themen angeht)  :




"Das islamische Opferfest ist neben dem Ramadanfest 'Id-ul Fitr das bedeutendste Fest der islamischen Welt und wird am 10. Tag des Wallfahrtsmonats, am Ende des Hadsch, begangen.
Das Opferfest erinnert an die Bereitschaft Abrahams einen seiner Söhne zu opfern. Welcher der beiden Söhne Abrahams, Isaak oder Ismail, geopfert werden sollte wird jedoch im Koran nicht explizit erwähnt. Sowohl Isaak als auch Ismail haben im Islam eine große Bedeutung. Nach Koran 6, 84-87 gilt Isaak als Stammvater vieler Propheten und Gottesgesandten, während Ismail als Stammvater des Propheten Muhammad angesehen wird.
Am ersten Tag des Opferfestes versammeln sich die Gläubigen in den Moscheen, wo ein besonderes Festgebet abgehalten wird. Auch wird die Abschiedspredigt Muhammads, die dieser während seiner letzten Wallfahrt hielt, feierlich verlesen.
Dem folgt die rituelle Schlachtung (Schächten) der Opfertiere, die mit dem Kopf in Richtung Mekka gelegt und nach festgelegten Regeln vom ältesten männlichem Familienmitglied geschlachtet werden.
In Mekka ist die Individualschlachtung verboten und wird entsprechend von den großen Schlachthöfen übernommen, die das Fleisch dann an die Pilger verteilen. Zugleich wird ein Teil des Fleisches an bedürftige Muslime in anderen Ländern verteilt. "

(Quelle: www.feste-der-religionen.de)

Ich selbst, möchte nochmal auf den Satz: "[...] Schlachtung der Opfertiere, die mit dem Kopf in Richtung Mekka gelegt [...]" hinweisen. Also ganz wichtig: In Richtung Mekka und NICHT , ich wiederhole, NICHT in Richtung Pariser Eiffelturm! (siehe HIER )

Und in diesem Artikel, wird es nochmal viel ausführlicher erklärt.

Ich habe Respekt vor Menschen, die das ausleben wollen, woran sie glauben,  gar keine Frage.
Aber ich bin  jedes Jahr immer wieder entsetzt, wenn ich das große Blutbad in unserem Lande sehe. Wie die Menschen mit den Messern in den Händen, hinter den Rindern  herlaufen, wie dadurch ein (ohnehin schon schlimmes) Verkehrschaos ausgelöst wird, wie sich der schöne Bosporus in Rot verfärbt...was für unhygienische Zustände jedesmal herrschen...und ...und...und...






Dies ist kein Bild aus einem italienischen Mafia-Film, nein, das sind alljährliche Bilder vom Opferfest.
Die Kinder sind Zeugen von den ganzen "Massakern". Sie schauen sich das an, als wenn es das normalste auf der Welt wäre.




Als wir klein waren, haben wir Kinder uns das auch immer angeschaut, wenn das Tier geschlachtet wurde. Ist völlig ok. Und wir haben dadurch auch kein Schaden abbekommen. Echt jetzt.
Bin völlig normal *zuck*, normal *zuck*.



Hier noch ein paar türkische Karikaturen zum Opferfest.  Es gibt dadurch , natürlich,  auch jedes Jahr 'Futter' für die Satire-Welt.


-Heyyooo, hey hey, es lebe das Fest!
-Jemand sollte ihnen endlich die Wahrheit sagen...




-Lass sie gehen... mach Deinen Kampf mit MIR aus!
-Mir egal. Hauptsache, das Geschäft läuft...




-Ich will, dass man mich einäschert und meine Asche auf die grüne Weide zersträut...
- Noch was?



"Opferfest und die Türken in Japan"
-Bruder,  wird das Fleisch so nicht ungenießbar?
-So ist hier der Brauch.




-"...das Rind, dass sich aus den Händen des Halters befreien konnte, löste einen Verkehrschaos aus..."
-Hey, das ist doch der Ferit!
-Lauf Junge lauf!



Trotz alledem, wünsche ich allen,  die das Opferfest feiern, schöne Feiertage!
Kurban bayraminiz kutlu olsun!

 



Kommentare:

  1. Hier in Dubai kriegt man Gott sei Dank als Nicht-Mulsime nicht sehr von dem großen Schlachten mit. Freunde von mir haben allerdings mal in einer Villa mitten in einem Gebiet gewohnt, wo sonst nur Einheimische leben. Ihr kleiner Sohn hat jeden Tag vom Balkon aus das süße kleine Lamm im Garten der Nachbarn betrachtet, ich muss bestimmt nicht weiter ausführen, wie die Geschichte ausgeht.....

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  2. *schluck* Wenn ich die Bilder sehe, fällt mir wieder ein, warum ich "Gelegenheitsvegetarier" bin. Da ist er wieder, der ewige Zwiespalt... einerseits mag ich ja Fleisch und Wurst, aber ich darf nicht wirklich darüber nachdenken, was ich da eigentlich esse. :(

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  3. iiiiiiiiih.......echt fies, *kotz* tut mir leid *wegwisch* aber das geht mir dann zu weit..... hmmm *weiter-am-möhrchen-knabber* trotzdem schönes Opferfest wünsch ... arme Tiere :(

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  4. Die Karikaturen gleichen vieles aus.

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